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Nienburg/Weser

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Nienburg/Weser ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, in dem sich Stolzenau befindet. Sie liegt
Nienburg wappen.jpg

Wappen von Nienburg

ca. 20 Kilomter nördlich von Stolzenau.


GeschichteBearbeiten

Graf Heinrich I von Hoya machte Nienburg, um 1215 in den gräflichen Besitz eingegliedert, zur Residenz der Grafschaft.

Seit jener Zeit ist für den Ort die Bezeichnung "civitas" nachgewiesen. Daraus lässt sich das Vorhandensein einer Stadt- befestigung und einer wehrhaften Bürgerschaft ableiten, was bald danach auch in der schriftlichen Überlieferung aufscheint.

Bis in die Gegenwart ist der Stockturm, Teil der ehemaligen Burganlage, sichtbare Erinnerung an die Jahrhunderte, in denen Nienburg als Festung den bedeutendsten Weserübergang zwischen der Porta Westfalica und Bremen bewachte.

Als die Grafenfamilie im Jahre 1582 ausstarb, fiel ihr Besitz an die welfischen Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Bis 1866 blieb Nienburg bei den Welfen, abgesehen von einigen Jahren französischer Herrschaft von 1803 bis 1813.

Blütezeit jener Epoche waren das späte 16. und frühe 17. Jahrhundert. Auf dem geistigen Boden der durch die Gräfin Anna von Gleichen, Gattin Jobsts II von Hoya, geförderten Reformation - und dem weltlichen eines anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwunges des Gemeinwesens- florierten Handwerk und Gewerbe. Der Dreißigjährige Krieg brachte der Stadt beträchtliche Zerstörung und Verluste an Menschen, setzte aber auch neue Entwicklungen in Gang. Das innerstädtische Straßensystem entstand im Zuge des Wiederaufbaus, und die Festungsanlagen wurden wieder in Stand gesetzt. Erst in der napoleonischen Ära, in den Jahren 1807/08 wurden die Stadtwälle endgültig beseitigt, was in den Friedensjahren des neunzehnten Jahrhunderts ein rasches Anwachsen über das historische Weltbild hinaus ermöglichte. Mit der Eröffnung der Bahnlinie Bremen-Hannover 1847 und der zunehmenden Bedeutung der Weserdampfschifffahrt begann die Ansiedlung wichtiger Industrien, die nach wie vor innerhalb des Kreisgebietes in Nienburg am stärksten konzentriert sind. Chemiebetriebe, Düngemittelhersteller, Metallverarbeiter und allen voran die Nienburger Glashütten begründeten eine industrielle Entwicklung, die bis heute Nienburg als einen der Markt-, Handels- und Produktionsstandorte der Großregion prägen.


WochenmarktBearbeiten

Ende November 2008 wurde der Nienburger Wochenmarkt von der gemeinnützigen Stiftung "Lebendige Stadt" zum schönsten Wochenmarkt Europas gekürt. Ausgewählt aus über 100 Bewerbern bestach der Nienburger Wochenmarkt durch sein innovatives und lebendiges Wochenmarktkonzept, das sich durch Angebotsvielfalt, Qualität und attraktive Warenpräsentation auszeichnet. Der Wochenmarkt in der Stadt Nienburg/Weser findet mitten im Herzen der historischen Altstadt im südlichen Bereich der Hauptfußgängerzone Lange Straße statt. Vor den Toren des Rathauses werden auf dem mit über 60 Beschickern bestückten Wochenmarkt Waren eines "grünen Marktes" angeboten.

Im Mai und Juni wird hier der bekannte Nienburger Spargel verkauft.


HinfahrtBearbeiten

Von Stolzenau erreicht man Nienburg über die Bundesstraße 215 oder mit der Buslinie 60.

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